Jakobson Martina

Martina Jakobson wurde 1966 in Berlin geboren und wuchs als Tochter eines deutschen Diplomaten und einer russisch-ukrainischen Übersetzerin in Ost-Berlin und Moskau auf. Sie ist Autorin, Kulturvermittlerin, Pädagogin und Literaturübersetzerin aus dem Russischen, Belarussischen und Französischen. Nach dem Studium der Slawistik und Romanistik an der Berliner Humboldt-Universität war sie am Lehrstuhl für Romanistik an der Universität Potsdam tätig sowie an der Alexander-von-Humboldt-Forschungsstelle der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Sie lebt seit 2016 in Wien und im Südburgenland. In ihrer Übersetzung aus dem Russischen und Herausgabe erschienen u. a. die Lebenserinnerungen von Marina Tarkowskaja Splitter des Spiegels. Die Familie des Andrej Tarkowskij, 2003 sowie u. a. die Gedichte Arsenij Tarkowskijs Reglose Hirsche, 2013. Aus dem Belarussischen übertrug sie u. a. den Roman von Zmicier Vishniou Das Brennesselhaus, 2014 sowie u. a. die Lyrik von Volha Hapeyeva: Mutantengarten, 2020 (mit Matthias Göritz und Uljana Wolf).