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In Perlmuttliebe erzählt Nadja Flickinger in autoktionalen Kurzgeschichten von Momenten, die sich ins Leben einschreiben. Ihre Geschichten sind bildhaft und machen innere Konikte sichtbar. Sie handeln von Ängsten, Zweifeln, Verlusten, aber auch von Lösungen, Entscheidungen und hoffnungsvollen Wendungen. Ihre Protagonisten – sie und er – sind namenlos und stehen für Menschen, die jeder von uns kennen könnte. Mal sind es kleine Gesten – ein Handgriff, ein Blick –, die unerwartet Halt geben; mal Momente des Alleinseins, in denen Entscheidungen, Einsichten oder Hoffnung heranreifen. Angst, Trauer oder Isolation treffen auf Nähe, Treue und Versöhnung – immer wieder öffnen sich Räume, in denen Veränderungen möglich werden. Mit präziser Beobachtung und in poetischer Sprache blickt die Autorin punktgenau durch begrenzte Zeitfenster auf Ereignisse, die überraschen oder nachdenklich stimmen.