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In Eva Schreibers zweitem Kurzgeschichten-Band geht es um Kalamitäten und Grotesken des Online-Datings, Beziehungen werden geknüpft und aufgelöst, begleitet von mehr oder weniger Drama. Da zeigen sich bereits kurz nach dem Einzug ins heiß ersehnte Eigenheim erste feine Risse im nachbarschaftlichen Geflecht. Dort macht allerlei Getier den ambitionierten Junggärtnern das Leben schwer. Der Nacktschneckenregen wird zum Sinnbild für das Unkalkulierbare im Leben. Die Autorin verlässt mit ihren Figuren sicher geglaubten Boden. Das Unvorhersehbare zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichten, und es bleibt die Frage: Was nun?